Das Anbaugebiet: AHR

Im Schutz der Eifel und durch den Zustrom milder Luft vom Rhein her entwickelt sich im Ahrtal ein mediterranes Klima. Dies sind optimale Voraussetzungen für einen wunderbaren Wein. Wen wundert's, dass bereits die Römer dieses Geschenk der Natur angenommen haben. Sie pflanzten die ersten Reben, leerten manch silbernen Becher nach getaner Arbeit. Eindrucksvoller Beweis ihrer Anwesenheit ist das Museum "Römervilla" in Ahrweiler.
Steinerne Zeugnisse langer Winzertradition sind auch die uralten Weinbergterrassen. Schwalbennestern gleich scheinen sie an den steilen Hängen der Talwände zu kleben. Ihr steiniger Boden und die schroffen Felsen geben nachts die Wärme zurück, die sie im Laufe des Tages speichern. Die Trauben werden so rund um die Uhr verwöhnt. Dankbar nehmen die Winzer der Ahr diesen natürlichen "Vorschuss" entgegen. Früh im Jahr werden die Reben stark zurückgeschnitten. Dies verringert zwar die Erntemasse, steigert aber deren Klasse. Hohe Öchslegrade sind der Dank.

 

Das Anbaugebiet: Markgräfler Land

Das milde Klima des Markgräfler Landes, die Gegend entlang der Vorbergzone des südlichen Schwarzwaldes zwischen Freiburg und Basel, bringt bemerkenswerte Weine hervor. Das Markgräfler Land ist bekannt für trockene bis halbtrockene Weißweine und Rotweine von milder Säure.
Die Römer brachten den Wein in das Markgräfler Land. Seit dem 8. Jahrhundert breitete sich der Weinbau an den Hügeln des westlichen Schwarzwaldes aus.

Typisch ist die Gutedel-Rebsorte. Sie ist sehr anspruchsvoll und findet nur hier im Markgräfler Land die idealen Bedingungen, viel Sonne und ausreichend Feuchtigkeit, um hervorragend zu gedeihen. Aber auch die gesamte Familie der erlesenen Burgunderweine wächst dort.